Geschichte

1876 – 1976 Beginn und AufbauDorfbrunnen

Bereits vor dem Jahre 1800 machten sich eine Anzahl Bürger zur Aufgabe, die Bevölkerung von Rothenburg gegen Feuersnot zu schützen. Die eigentliche Gründung der Feuerwehr Rothenburg, als organisiertes Korps, erfolgte dann im Jahre 1876.

1863 verpflichtet die kantonale Feuerverordnung jede Gemeinde, ein eigenes Feuerreglement zu schaffen und vier Abteilungen zu organisieren: Spritzenkorps, Haken- und Leiterkorps, Flöchnerkorps, Brandwache.

Im Jahre 1885 wird eine vollständige Reorganisation vorgenommen. Das Haken- und das Flöchnerkorps werden abgeschafft. Neu werden fünf Abteilungen gebildet: Pompiers (diese hatten das Wasser zu pumpen), Brandwache, Leiterkorps, Steigerkorps, Spritzenmanschaft.

1925 wird das Hydrantenkorps geschaffen (zwei bis drei Löschzüge mit je einem Schlauchwagen).

Anno 1956 wurde eine Pikettmanschaft gebildet, weil ein Pikettfahrzeug angeschafft werden soll.

Mitte der siebziger Jahre wurde der Löschzug Bertiswil als Abteilung aufgehoben und in die Feuerwehr integriert. Der Ausbildung wurde noch mehr Gewicht geschenkt um den Anforderungen gerecht zu werden.

In einem Zusammenarbeitsvertrag mit unserer Nachbarwehr Rain wurde die personelle und materielle Zusammenarbeit geregelt. Seither wird in der Ausbildung und im Einsatz eng zusammengearbeitet. Diese Zusammenarbeit hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Im Jahre 2000 wurden die verschiedenen Abteilungen in zwei gleichwertige Züge zusammengeführt. Jeder Zug besteht seither aus Atemschutz, Schwerer Rettung und Spezialisten. Diese Züge bilden in sich eine kleine Feuerwehr und die Ausbildung wird grösstenteils in dieser Formation durchgeführt.

Die Feuerwehr Rothenburg wurde im Laufe der Zeit bis heute ständig modernisiert, die Ausbildungen und die Ausrüstungen den neuen Sicherheitsrichtlinien angepasst. Nicht zu verachten ist die wachsende Zahl von Elementarereignissen wie Unwetterschäden, Hochwasser, etc. was neue Herausforderungen mit sich bringt.

Durch ständige Weiterentwicklung, eine gute Ausbildung, zweckmässigem Material und einem grossen Engagement aller Feuerwehrleuten kann heute und auch in Zukunft der Schutz von Leben, Hab und Gut der Bevölkerung gewährleistet werden.

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